Cape Reinga

Samstag, 14.04.2018

Aufgrund des Wetters hatten wir fünf Tage keine Arbeit, weshalb wir die Zeit genutzt haben um den Norden zu bereisen. Zusammen mit den anderen Backpackern sind wir zu den Te Paki Sanddünen aufgebrochen. Die Sanddünen liegen am 90 Miles Beach und werden bis zu 130 Meter hoch. Dort angekommen haben wir uns Sandboards gemietet mit denen wir dann die Sanddünen hinuntergefahren sind.

Ganz oben auf den Dünen hatte man einen guten Ausblick und konnte das Meer auf der einen und den Wald auf der anderen Seite sehen. Nach diesem Spaß sind wir dann noch zu einem See gegangen, der direkt neben den Sanddünen war. Dort haben wir dann den ganzen Sand abgewaschen und es gab auch noch ein Seil mit dem man sich in den See schwingen konnte. 

Danach ging es dann noch zu Cape Reinga, dem nödlichsten Punkt Neuseelands. Dort konnte man auch beobachten wie die tasmanische See und der Pazifik zusammenkommen.

Nachdem wir die Aussicht dort genossen hatten haben wir uns dann auf zum Campingplatz gemacht, der an einem schönen weißen Strand mit türkisblauem Wasser lag. 

Update

Montag, 02.04.2018

Nach einer etwas längeren Pause melden wir uns mal wieder zurück. Mittlerweile sind wir wieder auf der Süßkartoffelfarm am arbeiten, die Arbeit ist nicht sehr spektakulär aber dafür körperlich ziemlich anstrengend. Die Erntesaison geht vorrausichtlich noch knapp drei Wochen und dann ist es auch nicht mehr lange bis wir nach Vanuatu fliegen. An den Wochenenden waren wir meistens fischen und haben letztes Wochendende haben wir ein paar besonders gute fänge gehabt. Unteranderem einen 55 cm langen Neuseeland Snapper und knapp 70 cm langen Kahawai. Ostern haben wir entspannt hier an der Unterkunft und am Strand verbracht und auch noch den Geburtstag von Lea gefeiert der am selben Tag ist. 

Sobald es wieder etwas spannendes zu berichten gibt melden wir uns wieder.

Hokitika Gorge und Pancake Rocks

Donnerstag, 08.02.2018

Nach einem entspanntem Frühstück sind wir aufgebrochen zur Hokitika Schlucht, wo das Wasser eine besonders schöne Farbe haben soll. Dort angekommen konnte man einem kleinem Weg folgen, der über eine Hängebrücke führt. Am Ende war man dann direkt am Wasser und konnte dort von ein paar Felsen ins eiskalte Wasser springen. Auch wenn das Wasser eher milchig grau war, war die Aussicht trotzdem sehr schön. Danach sind wir weiter nach Greymouth gefahren, wo wir den restlichen Nachmittag am Strand verbracht haben. 

 
Am nächsten Morgen standen dann die Pancakerocks auf dem Plan. Diese Felsformation direkt am Starnd ist über mehrere tausend Jahre entstanden. Dabei sind mehrere Steinschichten aufeinander gestapelt, sodass die Felsen wie Pfannkuchen aussehen, die aufeinander gestapelt sind. Nachdem wir dort eine halbe Stunde verbracht hatten sind wir weiter zum Strand gefahren, wo wir nocheinmal ein bisschen entspannt haben. Am Abend sind Klemens und Markus dann nocheinmal am Fluss angeln gegangen, der direkt neben dem Campingplatz lag und konnten zwei Bachforellen an Land ziehen. 

Gletscher

Dienstag, 06.02.2018

Etwas früher als üblich sind wir morgens aufgebrochen um nicht zu spät an den Gletschern anzukommen. Gestern Abend hatten wir bereits erfahren, dass der Fox Gletscher gesperrt ist und man sich diesen nur von der Ferne aus anschauen kann.

Um zum Aussichtspunkt zu gelangen musste man durch den Regenwald fahren, bevor man dann eine freie Sicht auf den Gletscher hatte. Dabei schaute man dann aus dem Wald heraus, was einen sehr schönen Gesamtblick ergab.

Danach fuhren wir weiter zum Franz Joseph Gletscher, welcher nicht gesperrt war. Dort trennten sich dann unsere Wege, während ich mich auf zu einer Wanderung machte fuhr Klemens, zusammen mit Markus und Lea zum Lake Matheson, in dem sich an einem Windstillen Tag die Gipfel des Mt Cook und der umliegenden Berge spiegeln sollen.

Der Wanderweg am Gletscher, war sehr interessant da er größtenteils durch den Regenwald führte und somit einge sehr schöne Passagen zu bieten hatte.

Am Ende stand man dann auf 1303 Metern und konnte direkt auf den Gletscher blicken, leider war das Wetter nicht optimal, sodass der obere Teil und die umliegenden Gebirgsspitzen von den Wolken verdeckt waren.

Auch der See war nicht so schön wie er bei gutem Wetter gewesen wäre, da auf dem See kleinere Wellen waren sodass das Spiegelbild gebrochen wurde.

Am Ende haben wir uns dann wieder getroffen und sind weiter zum Campingplatz gefahren. 

Wanaka

Montag, 05.02.2018

Heute Mittag ging es von Queenstown weiter nach Wanaka, doch bevor wir dort ankamen ging es zuert in die kleine Westernstadt Arrowtown. Dort hat der Goldrausch in Neuseeland begonnen, und angeblich soll man heute immernoch kleine Goldstücke im nahen Gebirgsbach finden. Da wir aber keine Lust hatten uns extra die Ausrüstung fürs Goldschürfen zu mieten, haben wir uns entschlossen weiter zu fahren.

In Wanaka angekommen haben wir sofort verstanden warum die Region die beliebteste in Neuseeland für Fallschirmsprünge ist. Ein sehr schöner See umgeben von Gebirgsketten. Da wir beide noch sehr müde von gestern waren und Klemens für morgen früh einen Paragliding Flug gebucht hatte, haben wir uns entschlossen etwas früher zum Campingplatz zu fahren um etwas Schlaf nachzuholen.

Am Abend kam dann die ernüchternde Nachricht, dass möglicherweise alle Paragliding Flüge für morgen wegen zu starkem Wind abgesagt werden müssen.

Die Bestätigung dafür kam heute morgen per SMS. Ein wenig traurig haben wir uns dann nochmal schlafen gelegt um gut ausgeschlafen in den neuen Tag zu starten. Die Planung für heute war sich zuerst Wanaka anzuschauen und dann weiter entlang des Sees zu fahren, dort vielleicht etwas Schwimmen gehen und dann kurz nach dem See schlafen gehen.

Den ersten Teil der Planung konnten wir noch einhalten, allerdings war es dann etwas zu kalt um Schwimmen zu gehen also sind wir einfach am See entlang gefahren und haben die Aussicht genossen. Da es dann angefangen hat zu regnen sind wir direkt weiter in Richtung der Gletscher gefahren und haben unser Auto eine Stunde von den Gletschern entfernt bei einem kleinem Motel für die Nacht geparkt.

Queenstown

Samstag, 03.02.2018

Nach einer weiteren Regennacht in Lumsden sind wir morgens dann aufgebrochen nach Queenstown. Auf dem Weg dahin ist dann glücklicherweise das Wetter besser geworden, sodass wir die Aussicht auf Queenstown und den See genießen konnten.

Nachdem wir uns die Stadt angeschaut hatten war relativ schnell klar, das Queenstown bisher die schönste Stadt in Neuseeland ist. Mit knapp 13 000 Einwohnern ist es zwar eine etwas kleinere Stadt aber dennoch modern mit einer sehr schönen Innenstadt. Die Lage direkt am See ist auch perfekt und umgeben wird die Stadt von mehreren Gebirgsketten, was ein schönes Panorama erzeugt. Um das gute Wetter auszunutzen haben wir den restlichen Nachmittag am Campingplatz direkt am See verbracht, wo wir auch unsere Sachen endlich einmal trocknen lassen konnten. Der See an dem Queenstown liegt ist übrigens der zweitreinste See der Welt. Der Reinheitsgrad wurde mal von Wissenschaftlern auf 99,9% festgelegt. Somit ist der See reiner als Trinkwasser aus dem Supermarkt und das schmeckt man auch. 


Am nächsten sind wir etwas entspannter in den Tag gestartet und somit dann auch erst Mittags wieder in die Stadt wo wir diesesmal mit der Gondel auf den Berg direkt neben Queenstown gefahren sind. Von dort oben hat man einen perfekten Ausblick über die Stadt und die Umgebung und kann das malerische Panorama genießen.

Oben auf dem Berg kann man dann auch noch auf einer 800 Meter langen Strecke mit kleinen Fahrzeugen, die aussehen wie die von einer Sommerrodelbahn nur mit Rädern, hinunterfahren. Diesen Spaß haben wir uns dann natürlich nicht entgehen lassen. Am Abend haben wir uns dann nocheinmal mit Dariel getroffen und das Nachtleben in Queenstown erkundet.

Milford Sound

Donnerstag, 01.02.2018

Das Reiseziel für die nächsten zwei Tage ist der Milford Sound, der zu einem der schönsten Orte Neuseelands gehört. Nach einer knappen Stunde sind wir an der letzten Stadt angekommen, bevor es nocheinmal zwei Stunden über eine Strasse zum Milford Sound geht. AM Rand der Straße habne wir noch einen Stop bei den glasklaren Mirror Lakes eingelegt.

 

Dabei ist die Strasse an sich schon ein Highlight und Abenteuer für sich. Die Straße führt nämlich durch ein großes Tal umgeben von zwei Bergketten, die ein schönes Panorama abgeben. Leider hat sich das Wetter auf dem Weg zum Milford Sound verschlechter und es hat angefangen zu regnen, was nicht verwunderlich ist, da es hier an 200 Tagen im Jahr regnet. 

Daduch hatten wir dann keine perfekte Aussicht, aber das wir sehen konnten, war trotzalledem wunderschön. Denn nach einer knappen Stunde sahen wir die ersten Wasserfälle, für die der Milford Sound bekannt ist. Diese gibt es nämlich reihenweise an den beiden Bergketten und es ist einfach unglaublich durch dieses Tal zu fahren mit dieser Aussicht. 

Auf einem kleinen Parkplatz am Straßenrand haben wir dann noch einen Kea gesehen, welcher ein Einheimischer Vogel ist und der fröhlich zwischen den Autos und Menschen umherhüpfte. Eine knappe halbe Stunde vor dem Ziel ging es dann durch einen Tunnel und als wir aus diesem wieder rauskamen, war es als ob man das Paradies betreten hätte. Vor einem war eine rießige Felswand mit unzähligen Wasserfällen und einer wunderbaren Vegetation im Tal.

Diesen Ausblick und die Fahrt wird man auf jeden Fall nicht so schnell vergessen. Für morgen haben wir dann eine Bootstour gebucht, die durch den Milford Sound führt und auch nocheinmal einige spektakuläre Aussichten bieten wird.


Da es die ganze Nacht durchgeregnet hatte sind wir etwas früher als geplant los, da wir noch 45 Minuten zum Boot fahren mussten und nicht wussten in welchem Zustand die Straße sein würde. Wie viel Wasser es geregnet hatte ließ sich schon daran erahnen, das der kleine Bach, der neben dem Campingplatz verlief sich zum reißenden Fluss entwickelt hatte. Auch die ganzen Wasserfälle und Flüsse hatten im Vergleich zum Vortag deutlich zugenommen. Als wir angekommen sind haben wir unsere Regenjacken gepackt, da es den ganzen Tag lang regnen sollte und sind zum Schiff gegangen. 

Dort angekommen begrüßte uns der Käptn damit, das wir uns den besten Tag für die Tour ausgesucht hatten. Auch wenn das zunächst ironisch klingt hat er recht gehabt, denn durch das viele Regenwasser boten die Regenfälle eine beeindruckende Aussicht und es gab unzählige kleinere Wasserfälle die die Wände entlang flossen, die ohne das Regenwasser nicht existieren würden.

Denn im gesamten Milford Sound gibt es nur zwei permanente Wasserfälle, sodass bei schönem Wetter die Tour bestimmt angenehmer ist aber bei weitem nicht so schön wie im Regen. Erstaunlich war auch die ganze Vegetation die an den Felsen hing. Da es dort an den Felsen keine Erde gibt halten sich die Pflanzen und Bäume gegenseitig fest um nicht hinunterzufallen und da es dort oft genug regnet bekommen sie auch genügend Wasser. Ein weiteres erstaunliches Naturschauspiel findet im Wasser statt, da über dem Salzwasser eine Schicht Süswasser schwimmt, die bis zu 16 Meter tief werden kann. Dadurch sieht das Wasser von oben bräunlich aus. Das hat zur Folge, das die Lichtverhältnisse in 30 Metern Tiefe, die gleichen sind wie in 100 Metern Tiefe im offenen Meer. Dadurch können dort in der Bucht sich Lebewesen ansiedelen, die man in diesen Tiefen sonst nirgendswo beobachten kann.

 

Um die Aussicht besser genießen zu können, standen wir natürlich die meiste Zeit auf dem Deck. Als wir dann aber in Richtung des offenen Meeres kamen wurde es zuhemehmend windiger, bis man sich in den Wind reinlehnen musste, um nicht umzufallen. Die Regentropfen fühlten sich an wie kleine Steine, was dem Spaß aber keinem Abbruch tat.

Nachdem wir dann noch eine Weile lang dem Wind getrotzt haben sind wir gegen Ende der Tour nocheinmal reingegangen, wo es kostenlosen Tee zum aufwärmen gab. Komplett durchnässt aber glücklich sind wir dann wieder angekommen und haben uns auf den Rückweg gemacht, wobei wir nocheinmal das wunderbare Panorama genießen konnten.

Einbruch in unser Auto

Donnerstag, 01.02.2018

Bevor wir nach Invergarcill gefahren sind, sind wir noch zum Slope Point, dem südlichsten Punkt der Südinsel. Außer einer tollen Aussicht von den Küstenfelsen gab es aber nicht viel zu sehen weshalb wir auch wieder schnell weiter zur Courio Bay sind.

Dort haben wir eine Zeit lang am Strand verbracht, als plötzlich zwei Delfine durch die Bucht geschwommen sind.Vom Strand aus konnten wir sie beobachten, wie sie dann auch noch einige Kunststücke vollführten, bevor sie wieder zurück ins offene Meer geschwommen sind. Als wir das Surfbrett und das Boogie Board aus dem Auto geholt hatten und das Auto abgeschlossen war, ist uns aufgefallen, dass unser Schlüssel noch auf dem Bett lag und wir den Ersatzschlüssel auch im Auto hatten. Da der Strand recht abgelegen ist, hatte keiner von uns Empfang um den Schlüsseldienst zu rufen, also sind wir zum nächstgelegenen Haus gelaufen und hatten Glück, dass der Besitzer bei einem anderen Anbieter war. Als der Schlüsseldienst angerufen war hat der Besitzer vorgeschlagen, es nochmal selber mit einem Stück Draht zu probieren um nicht 90 Minuten auf den Schlüsseldienst zu warten. Nach einigen gescheiterten Versuchen kam uns ein französicher Backpacker mit bemerkenswerten Einbruchskünsten zur Hilfe und öffnete das Fenster innerhalb von 10 Sekunden mit dem Draht.

Nach dieser Aufregung sind wir dann weiter nach Invergacill gefahren. Nachdem wir etwas durch die Stadt gelaufen sind, ging es zum schlafen dann zu einem Campingplatz etwas ausserhalb.  

Dunedin

Sonntag, 28.01.2018

Nächster Halt auf unserem Weg war Oamaru, wo wir uns den Markt und die alte Hafenstadt angeschaut haben. Da es dort aber auch nicht viel mehr zu sehen gab, haben wir uns nicht viel weiter dort aufgehalten und sind weiter nach Dunedin gefahren.

Dort sind wir etwas durch die Stadt geschlendert und waren einkaufen, bevor wir zur Baldwin Street gefahren sind, welche die weltweit steilste Straße der Welt ist. An ihrer steilsten Stelle gibt es einen 35 prozentigen Anstieg und auch wenn die Straße nur 350 Meter lang ist, ist der Aufstieg keine leichte Sache. Oben angekommen hat man dann einen netten kleinen Ausblick über die Umgebung und kann sich kurz ausruhen bevor man wieder hinunter läuft. Morgen wollen wir dann auf die Halbinsel fahren, die vor Dunedin liegt und sehr schön sein soll.


Heute morgen ging es dann los zur Halbinsel, wo wir als erstes an einem Aussichtspunkt gehalten haben, wo man Seelöwen und Pinguine beobachten kann.

Pinguine haben wir leider keine gesehen, dafür aber zwei Seelöwen wie sie sich am Strand gesonnt haben. Danach sind wir weiter gefahren, bis zur Spitze der Halbinsel wo es ein Albatross Center gibt, indem es einige interessante Bilder und Videos zu dieser Vogelart gab. Beherbergt wurde die Stelle an der dieses Albatross Center stand aber von einer riesigen Möwenkolonie, die überall waren und sich teilweise auch auf den Autodächern niedergelassen haben.

 

Einen Aussichtspunkt gab es da auch noch bei dem wir noch ein paar Robben beim schwimmen und Sonnen beobachten konnten. Danach haben wir auch schon den Rückweg angetreten, der über eine schöne Küstenstrasse führte, bei der man direkt am Meer gefahren ist.

Bevor wir dann weiter nach Invergarcill gefahren sind, waren wir nocheinmal am Strand mit dem Surfbrett und Boogieboard surfen.

Mt Cook

Samstag, 27.01.2018

8 Uhr morgens ging die Fahrt zum Mt Cook los und nach knapp 90 Minuten waren wir auch schon da. Leider war das Wetter am morgen nicht sehr gut und die Wolkendecke hing sehr niedrig, sodass man nicht viel sehen konnte. Auch wenn die Stimmung dadurch etwas betrübt war machten wir uns auf den Weg. WIr hatten vor zur Muellers Hut zu wandern, die auf 1800 Metern liegt, was ein Anstieg von knapp 1100 Höhenmetern bedeutet. Nach knapp 15 Minuten kamen wir schon beim ersten Hindernis an, mit dem wir nicht gerechnet hatten.

Der erste Teil der Wanderung bestand aus 1946 Stufen die es zu erklimmen galt. Da die Stufen aber in die Natur gebaut wurden, waren die Abstände immer unterschiedlich groß und Hoch, was die Sache nicht gerade erleichtert hat. Nach einer knappen Stunde hatten wir die Stufen erzwungen und während wir gewandert waren hatte sich das Wetter immer weiter verbessert und die Wolkendecke war aufgeklärt, sodass man eine ziemlich gute Sicht auf den Mt Cook und die umliegenden Gebirgsketten hatte. Auch die rießige Gletscherwand am Berg neben uns war jetzt auch deutlich zu erkennen.

Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter zum zweiten Teil der Wanderung, bei dem man auf Geröllboden gelaufen und auf Felsen geklettert ist und der nochmal 700 Höhenmeter betrug. Zu Beginn war der Anstieg noch akzeptabel , doch je höher wir kamen, umso steiler wurde der Anstieg und die Sonne, die unentwegt auf uns scheinte machte die Sache auch nicht leichter.

Nach 2 Stunden hatten wir es geschafft und den Anstieg gemeistert und es bot sich eine fantastische Sicht auf das Tal und die Berge. Die Gletscherwand war direkt neben uns und wir konnten sogar drei kleine Gletscherlawinen beobachten, bei denen sich Teile vom Gletscher lösten und den Hang hinunter fielen. 

Mt Cook


Von hier aus waren es dann nur noch 20 Minuten bis zur Mueller Hut, die am Hang verliefen und keinen Anstieg mehr erforderten, da wir bereits auf der selben Höhe waren. Auf dem Weg dahin haben wir dann auch noch den ersten Schnee in diesem Jahr gesehen, als wir an drei kleinen Schneefeldern vorbei gelaufen sind.

Der Abstieg gestaltete sich vorallem beim steilen Teil nicht ganz so leicht doch konnten wir das ohne Kompilkationen bewältigen. Noch dazu hatte man beim Abstieg, die ganze Zeit die fantastische Aussicht vor sich was einen die ganze Anstrengung vergessen ließ. Nach zwei Stunden waren wir dann wieder unten, wo wir uns dann wieder mit Markus und Lea getroffen haben, die einen anderen Weg gelaufen waren. Die Nacht haben wir dann direkt unten am Fuß von der Gebirgskette verbracht, doch leider sind die Wolken abends wieder zugezogen, sodass man keine Sterne beobachten konnte.

Heute sind wir dann weiter gefahren und da das Wetter am Morgen schon so gut war, konnten wir noch einige tolle Fotos vom Mt Cook schießen.

Neben dem See vom Mt Cook lag die größte Lavendelfarm der südlichen Hemisphäre, bei der wir nocheinmal gehalten haben. 

Auf dem Weg nach Oamaru sind wir dann noch an einer Lachsfarm vorbei gefahren, wo wir zum Mittagessen angehalten haben. Der Lachs war frisch zubereitet und hat exzellent geschmeckt. Den Rest des Nachmittags haben wir dann am See verbracht wo wir das gute Wetter genossen haben bevor wir dann zum Campingplatz gefahren sind.

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